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author Paul Issott <paul@slitaz.org>
date Sun Jan 29 12:58:34 2017 +0000 (2017-01-29)
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1 <!DOCTYPE html>
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3 <head>
4 <title>TazUSB-Handbuch</title>
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8 </head>
9 <body>
11 <!-- Header -->
12 <div id="header">
13 <h1>TazUSB-Handbuch</h1>
14 </div>
16 <!-- Start content -->
17 <div id="content">
19 <h2>NAME</h2>
20 <p>
21 TazUSB - SliTaz Direktstart-USB-Datenträger erstellen
22 </p>
24 <h2>SYNTAX</h2>
25 <pre>
26 tazusb [command] [compression|device|file]
27 </pre>
29 <h2>BESCHREIBUNG</h2>
30 <p>
31 TazUSB ist eine Kommandoprozedur zu Installation von SliTaz auf einem USB-Datenträger.
32 Anders als bei der Installation auf Platte wird das Dateisystem als komprimierte Datei
33 <tt>rootfs.gz</tt> gehalten.
34 Das Dateisystem wird beim Systemladen vollständig in den Arbeitsspeicher gebracht. Damit
35 werden die Antwortzeiten verkürzt, das Dateisystem gegen zufällige Verfälschungen
36 geschützt und Ein-Ausgaben auf das USB-Gerät verringert. Mithilfe von TazUSB kann auch
37 das Wurzeldateisystem mit allen Änderungen nach dem Systemladen auf den USB-Datenträger
38 zurückgeschrieben werden, womit die gleichen Vorteile wie bei einer Installation auf
39 Platte gegeben sind.
40 </p>
41 <p>
42 TazUSB unterstützt USB-Datenträger, die Dateisysteme im Format FAT32, EXT3 oder EXT2
43 enthalten und verwendet SYSLINUX bzw. EXTLINUX. Das Verzeichnis
44 <tt>/home</tt> wird bei der Systemeinleitung unter Verwendung der UUID des USB-Datenträgers
45 eingehängt. Anders als ein Gerätename hat die UUID den Vorteil, dass sie sich nie
46 ändert, egal an welchem Rechner das Gerät angeschlossen ist.
47 </p>
49 <h2>KOMMANDOS</h2>
50 <a name="usage"></a>
51 <h3>usage</h3>
52 <p>
53 Mit dem Kommando <tt>usage</tt> wird eine kurze Beschreibung aller verfügbaren Kommandos ausgegeben.
54 </p>
55 <pre>
56 # tazusb usage
57 </pre>
59 <a name="writefs"></a>
60 <h3>writefs</h3>
61 <p>
62 Mit dem Kommando <tt>writefs</tt> wird das aktuell im Arbeitsspeicher befindliche Dateisystem in
63 eine Datei <tt>rootfs.gz</tt> gepackt. Wenn der USB-Datenträger unter <tt>/home</tt> eingehängt
64 ist (wie es sein sollte), wird das neue Dateisystem dorthin kopiert,
65 ansonsten in das Wurzeldateisystem des USB-Datenträgers (/). Das vorherige Dateisystem
66 wird in "previous.gz" umbenannt und kann bei der Eingabeaufforderung <tt>boot:</tt> während
67 der Systemeinleitung durch Eingabe von <tt>previous</tt> ausgewählt werden. Alle älteren
68 Dateisysteme werden in <tt>rootfs.gz.unixtimestamp</tt> umbenannt. Da diese nicht automatisch
69 gelöscht werden, sollten Sie diese von Zeit zu Zeit manuell löschen, um Speicherplatz zu sparen.
70 </p>
71 <p>
72 Für die Komprimierung des Dateisystems kann gewählt werden zwischen <tt>lzma</tt>, <tt>gzip</tt>
73 oder <tt>none</tt>.
74 Keine Komprimierung zu verwenden ist sehr schnell (unter 5 Sekunden) und dann nützlich,
75 wenn Sie mit vielen Änderungen herumprobieren. Im Vergleich dazu braucht Komprimierung mit
76 lzma oder gzip einige Minuten, reduziert aber drastisch die Größe der erzeugten Datei.
77 Daher wird Komprimierung empfohlen, wenn permanente Änderungen am Dateisystem gespeichert
78 werden sollen.
79 </p>
80 <pre>
81 # tazusb writefs <em>compression</em>
82 </pre>
83 <p>Beispiel:</p>
84 <pre>
85 # tazusb writefs lzma
86 </pre>
88 <a name="format"></a>
89 <h3>format</h3>
90 <p>
91 Mit dem Kommando <tt>format</tt> kann ein USB-Datenträger für die Verwendung als
92 Direkstart-USB-Datenträger eingerichtet werden. Zur Zeit können Dateisysteme im Format
93 EXT2, EXT3 und FAT32 erstellt werden.
94 </p>
95 <pre>
96 # tazusb format <em>/dev/name</em>
97 </pre>
98 <p>Beispiel:</p>
99 <pre>
100 # tazusb format /dev/sda1
101 </pre>
103 <a name="gen-liveusb"></a>
104 <h3>gen-liveusb</h3>
105 <p>
106 Mit dem Kommando <tt>gen-liveusb</tt> wird ein Urlader (syslinux oder extlinux, abhängig vom
107 Dateisystem) installiert und die Partition ladefähig gemacht. Dann wird der SliTaz-Kern
108 und das Dateisystem von dem optischen Datenträger auf den USB-Datenträger kopiert, so
109 dass schließlich SliTaz von dem USB-Datenträger geladen werden kann.
110 </p>
111 <pre>
112 # tazusb gen-liveusb <em>/dev/name</em>
113 </pre>
114 <p>Beispiel:</p>
115 <pre>
116 # tazusb gen-liveusb /dev/sda1
117 </pre>
119 <a name="gen-swap"></a>
120 <h3>gen-swap</h3>
121 <p>
122 Mit dem Kommando </tt>gen-swap</tt> wird eine virtuelle swap-Datei in dem Verzeichnis
123 <tt>/home</tt> erstellt, die bei jeder Systemeinleitung aktiviert werden kann. Dies ist für
124 alte Rechner mit kleinem Arbeitsspeicher nützlich.
125 </p>
126 <pre>
127 # tazusb gen-swap
128 </pre>
130 <a name="gen-iso2usb"></a>
131 <h3>gen-iso2usb</h3>
132 <p>
133 Das Kommando <tt>gen-iso2usb</tt> hat dieselbe Funktion wie <tt>gen-liveusb</tt>, nur
134 dass nicht von optischem Datenträger kopiert wird sondern von einem ISO-Abbild.
135 </p>
136 <pre>
137 # tazusb gen-iso2usb <em>/path/to/iso</em>
138 </pre>
139 <p>Beispiel:</p>
140 <pre>
141 # tazusb gen-iso2usb /home/tux/slitaz.iso
142 </pre>
144 <a name="clean"></a>
145 <h3>clean</h3>
146 <p>
147 Mit dem Kommando <tt>clean</tt> werden alte Dateisysteme <tt>rootfs.gz.unixtimestamp</tt> gelöscht um
148 Speicherplatz zu sparen (siehe writefs).
149 </p>
150 <pre>
151 # tazusb clean
152 </pre>
154 <h2>BETREUER</h2>
155 <p>
156 Eric Joseph-Alexandre &lt;erjo at slitaz.org&gt;
157 </p>
159 <!-- End content -->
160 </div>
162 </body>
163 </html>